Juliusspital Würzburg
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Wenn sie erklimmen…

Am Montag, 3. April, haben sie angefangen, am Freitag wird das Gerüst fertigsein. Das versprechen Jens-Christian Roger und seine Männer von der Firma Rügemer GmbH aus Eisingen, die sich zurzeit Stockwerk für Stockwerk auf der Parkseite des Kirchenbaus unseres Juliusspitals „hocharbeiten“.

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Das Gerüst ist notwendig, damit die Fachleute der Firma Gebrüder Haupt aus Reichenberg hernach die Traufgesimse und die darüber liegende Balustrade sowie die Steinfiguren am Kirchenbau des Mittelbaus sanieren können. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August. Der Durchgang vom Innenhof in den Park bleibt aber während der ganzen Zeit begehbar. Für die Baustelleneinrichtung wird lediglich die Balustrade rechts und links des Durchgangs gesperrt.

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18.5 Meter hoch wird das Gerüst, das auf einer Länge von 35 Metern auf der Balustrade aufgebaut wird. Es wiegt rund 35 Tonnen und besteht aus mehr als 6500 Teilen, die die drei Arbeiter gerade Stück für Stück zusammenfügen. Gut 150 Löcher müssen sie dafür in die Wand bohren. In diese kommen dann Dübel und Ringschrauben an denen dann das Gerüst verankert wird. „Wenn das Gerüst abgebaut wird, werden die Löcher wieder verputzt und gestrichen“, verspricht der Vorarbeiter Roger.

 

Die Stellrahmen des Gerüsts stehen auf Fußspindeln, die wiederum mit Hölzern unterlegt werden um so die denkmalgeschützte Balustrade vor dem Mittelbau zu schützen. Jede Ebene des Gerüsts misst zwei Meter und so schrauben die drei Männer das Eisengerüst über die vier Stockwerke bis in fast 19 Metern Höhe hinauf. Auf die rechte Seite kommen ein Aufzug für das Material und ein Treppenturm, den die Facharbeiter der Firma für Denkmalpflege, Restaurierung und Natursteinarbeiten zum Aufstieg bis unters Dach des Mittelbaus nutzen. Schwindelfrei müssen sie sein, wenn sie dann dort oben die Figuren, die Wind und Wetter ausgesetzt sind - wieder hübsch machen.

Im kommenden Jahr ist dann die andere Seite des Mittelbaus Richtung Innenhof dran.