Juliusspital Würzburg
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Auf dem Weg zur Krone

Gräfendorf, 7. April 2017 – Hoch hinaus klettern sie, die Zapfenpflücker um an die begehrten Lärchenzapfen zu kommen. Im juliusspitälischen Wald bei Gräfendorf arbeiteten die Männer kürzlich in luftiger Höhe. Schwindelfrei bestiegen sie mit Seilklettertechnik die 40 Meter hohen Lärchen aus deren Kronen sie die begehrten Zapfen pflückten.

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Aus den eingesammelten Lärchenzapfen gewinnen nun die Baumschulen Samen zur weiteren Aussaat. „Damit ein Bestand überhaupt beerntet werden darf, muss ihn die Forstbehörde vorher als anerkannten Saatgutbestand bestätigen“, erklärt Matthias Wallrapp, Betriebsleiter Forsten, der Stiftung Juliusspital. Die Würzburger Stiftung besitzt in der Vorrhön und dort in den Gebieten der Gemeinden Gräfendorf, Wartmannsroth und der Stadt Gemünden rund 3.300 Hektar Waldfläche.


„Nur wenige Bestände in Bayern erfüllen die strengen Vorgaben hinsichtlich Wüchsigkeit, Qualität und Genetik“, berichtet Wallrapp. Ziel dieser Kriterien ist es, für die in der Baumschule gewonnenen Forstpflanzen eine hohe Qualität zu gewährleisten. Die Stiftung Juliusspital besitzt mehrere solcher Saatgutbestände für Lärche, Linde, Küstentanne, Eiche und Buche. Das dem so ist, sind Lohn und Bestätigung der kontinuierlichen Waldpflege.